Gärtner Gregg

Großbäume

 

Meistens findet Raumbegrünung in mobilen Gefäßen statt, die Pflanzen zwischen 150 und 250cm hoch. Doch auch in Innenräumen geht es manchmal hoch hinaus.

In großen, hohen Räumen wie Eingangs- oder Eventhallen und z.Bsp. Flughäfen oder Einkaufsmalls brauchen wir für die Gestaltung auch Bäume für die Innenbegrünung, die bis zu  fünf, sieben meter oder noch größer werden. In einzelnen Spezialgefäßen oder in großen Beeten, gleich als ganze Landschaft.

 Diese können in Hydro stehen (bei Kliniken oft Vorschrift) oder in Erde, (Semihydro). Gerade bei Großpflanzen ist hier die Auswahl wesentlich größer. 

Wir beraten Sie bei der Planung und suchen die geeigneten Pflanzen in den wenigen europäischen Gärtnereien, die solche Pflanzen produzieren. Oder gleich im Heimatland. 

Bei der späteren Nutzung können Sie sich auf unsere gärtnerische Pflanzenpflege verlassen.

 


 

 Zahnmedizinische Klinik Münster/Uni Münster

 Im Herbst 2008 hatte die ZKM der Uni in Münster ein früher offenes Atrium überdacht.

Der Wunsch nach einer Innenbegrünung mit großen Bäumen mit urigem Wuchs war genauso Vorgabe wie die Pflicht die Begrünung aus hygienischen Gründen in Hydrokultur auszuführen. Eine automatische Bewässerung und eine Unterbepflanzung der Bäume waren gewünscht.

Die Pflanzgefäße für die beiden Bäume wurden bauseitig gestellt und nach unseren Vorgaben abgedichtet und mit Überlauf versehen. Die Farbe für die übrigen mobilen Gefäße wurde vom Bauherren vorgegeben. Aufgrund der geforderten Größe von ca. 6 metern kamen nur Ficus in Frage, da es in dieser Größe in Hydrokultur kaum andere Pflanzen im Angebot gibt. Da wir für die Ballen der Ficus Bäume eine Pflanztiefe von mind. 80cm benötigten, die Unterpflanzen aber in normalen 19er Kulturtöpfen standen, wurden zusätzliche Gefäße für die Unterpflanzung eingelassen. Diese konnten aber an die automatische Bewässerung mit angeschlossen werden.

 

Pflanzen: Ficus nitida und Ficus nitida „Green Jam“

Familia: Moraceae

System:Hydrokultur

Bewässerung: Gardena in Kombination mit elektr. Wasserstandsmessung

 Nach der Begrünung hat der Bauherr eine Nutzungsänderung beschlossen und nachträglich den Empfang/Pförtner des Gebäudes, also den Haupteingang dorthin verlegt. Den durch die Baumaßnahmen entstandenen Staub haben wir mit einer Nassreinigung wieder entfernt. Alle Pflanzen mit Ausnahme der unterpflanzten Spathiphyllum kommen mit den veränderen Klimabedingungen (wesentlich mehr Luftbewegung, da ständig offene Türen nach beiden Seiten) gut zurecht. Diese haben wir gegen Aglaonema ausgetauscht.