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Warum Menschen grüne Arbeitsräume brauchen 

Die wichtigsten Studien, Zahlen und Business-Argumente für moderne Innenraumbegrünung

Menschen arbeiten besser in Räumen, die ihnen guttun.

Die Studienlage in Kürze

+1%

Wohbefinden

+1%

Produktivität

+1%

Kreativität

Quelle: Human Spaces Report – Zusammenhang zwischen natürlichen Elementen, Wohlbefinden und Produktivität.

Was moderne Forschung zeigt

Arbeitsumgebungen beeinflussen Konzentration, Motivation und Aufenthaltsqualität. Besonders natürliche Elemente wie Pflanzen, Tageslicht und biophile Gestaltung gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.

Warum das relevant ist

Das Büro muss heute mehr leisten als früher. Menschen brauchen Räume, die Konzentration ermöglichen, Stress reduzieren und einen Grund geben, gerne ins Büro zu kommen.

Gesundheit beginnt nicht erst nach Feierabend.
Acht Stunden am Tag prägen unser Wohlbefinden – deshalb sollten Arbeitsräume nicht nur funktionieren, sondern sich auch gut anfühlen.

Warum Raumqualität zum Business-Thema wird

Raumqualität beeinflusst mehrere Unternehmensfaktoren

100 80 60 40 20 0
32 %
Motivation
68 %
Bindung
84 %
Produktivität
88 %
Aufenthalt

Zusammenfassung aus Workplace- und Biophilic-Design-Studien (u. a. Gensler, Leesman, Human Spaces, Harvard COGfx)

Studien liefern Erkenntnisse. Wier liefern die Begrünung

Warum Raumqualität zum Business-Thema wird

Raumqualität beeinflusst mehrere Unternehmensfaktoren

Unternehmen investieren heute erheblich in Recruiting, Employer Branding und Mitarbeiterbindung. Dabei wird ein Faktor häufig unterschätzt: die Qualität der Arbeitsumgebung selbst.
Studien zeigen, dass Mitarbeitende in hochwertigen Arbeitsumgebungen deutlich häufiger angeben, sich wertgeschätzt zu fühlen und langfristig im Unternehmen bleiben zu wollen. Besonders in hybriden Arbeitsmodellen muss das Büro einen echten Mehrwert bieten – reine Funktionalität reicht nicht mehr aus.
Moderne Innenraumbegrünung ist dabei mehr als Dekoration. Sie ist ein sichtbares Zeichen von Wertschätzung und macht moderne Unternehmenskultur räumlich erlebbar.

N

Aufenthaltsqualität verbessern

N

Räume hochwertiger und angenehmer wirken lassen

N

Biophile Gestaltung unterstützen

N

Wohlbefinden positiv beeinflussen

N

Moderne Arbeitswelten emotional aufwerten

Wichtig

Pflanzen ersetzen keine Lüftungstechnik. Die Forschung empfiehlt einen ganzheitlichen Blick auf Raumqualität – bestehend aus Luft, Licht, Akustik, Temperatur und Gestaltung. Luft, Temperatur und Akustik mit Pflanzen und Gefäßen beeinflussen? Sprechen sie uns an.

Oder rufen Sie uns direkt an: 02596 2027

Studie Kernaussage
Human Spaces Report Natürliche Elemente steigern Wohlbefinden und Kreativität.
Harvard COGfx Innenraumqualität beeinflusst kognitive Leistungsfähigkeit.
Nieuwenhuis et al. Begrünte Büros werden positiver wahrgenommen.
Gensler Workplace Survey Arbeitsumgebungen beeinflussen Bindung und Motivation.

HR

Hochwertige Arbeitsumgebungen unterstützen Mitarbeiterbindung, Wertschätzung und moderne Unternehmenskultur – sichtbar und erlebbar.

Geschäftsführung

Arbeitswelten beeinflussen Unternehmenskultur, Motivation und die Wahrnehmung als Arbeitgeber. Begrünung macht diesen Anspruch räumlich sichtbar.

Controlling

Raumqualität wirkt auf Bindung, Produktivität und Büroauslastung. Damit wird die Arbeitsumgebung zunehmend zu einem messbaren Wirtschaftsfaktor.

Architektur

Biophile Gestaltung verbindet Materialität, Akustik und Raumwirkung. Begrünung schafft Atmosphäre und wertet Räume funktional wie emotional auf.

Quellenhinweise

  • Harvard T.H. Chan School of Public Health – COGfx Study
  • Human Spaces Report
  • Nieuwenhuis et al. (2014): Green vs. Lean Office Space
  • Gensler Global Workplace Survey 2025
  • Leesman Workplace Experience Index
  • WELL Building Standard
  • Scientific Reports (2024): Biophilic Workplace Design

Maximilian Gregg – junger Kopf der Raumbegrünung

Im Gespräch: Maximilian Gregg über Raumbegrünung und moderne Arbeitswelten

Raumbegrünungskompetenz hoch 3. Günter Gregg gehört zu den maßgeblichen Pionieren der Hydrokultur in Deutschland und Europa. Sein Sohn Markus prägte Jahrzehnte lang die Raumbegrünung im Großraum Münsterland-Ruhrgebiet. Sein Sohn Maximilian hat das Unternehmen nun übernommen – und öffnet sich im Gespräch mit Engelbert Kötter / TASPO den Fragen rund um Planung, Ausführung und die Zukunft der Innenraumbegrünung.

Portraitfoto von Maximilian Gregg

Was macht Raumbegrünung für Sie aus, dass Sie sich dazu entschieden haben, ihr Ihre persönliche Lebensarbeitszeit zu widmen?

Die Natur im Innenraum erlebbar zu machen, treibt mich an. Raumbegrünung ist für mich weit mehr als Dekoration. Sie kann Räume zu einem Ort mit einer angenehmen Atmosphäre machen, in denen Menschen sich gerne aufhalten. Ich bin in einem Familienunternehmen aufgewachsen, das sich seit drei Generationen der Innenraumbegrünung widmet. Gleichzeitig gibt es ständig neue Entwicklungen – es geht um Pflanzen, aber eben auch um Raumqualität, Aufenthaltsqualität, Gesundheit und moderne Arbeitswelten.

Wo steht die Raumbegrünung derzeit im Markt und wohin möchten Sie sie entwickeln?

Aus meiner Sicht ist die Raumbegrünung gerade dabei, den nächsten Schritt zu machen: von klassischen Pflanzgefäßen hin zu einem festen Bestandteil moderner Arbeitswelten. Viele Unternehmen beschäftigen sich heute intensiv mit Themen wie Mitarbeiterzufriedenheit, gesunden Arbeitsumgebungen und attraktiven Aufenthaltsräumen. Raumbegrünung sollte als Bestandteil der Gebäudeplanung verstanden werden – ähnlich wie Licht, Akustik oder Möblierung.

Welche Begrünungsarten sehen Sie künftig als relevant?

Relevant werden vor allem Gruppen und größere Flächen mit Pflanzen – also der bewusste Blick ins Grüne. Modulare Begrünungssysteme, größere Pflanzstrukturen, Pflanzenwände oder Raumgliederungen durch Pflanzen werden an Bedeutung gewinnen. Sie wirken nicht nur dekorativ, sondern gestalten Räume aktiv mit. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die Architektur, Raumwirkung und Nutzung miteinander verbinden.

Wie gelingt es Ihnen, Kunden zu überzeugen?

Meistens nicht mit einem einzelnen Argument. Ich frage eher: Wie soll sich ein Raum anfühlen? Welche Atmosphäre soll entstehen? Wenn man darüber spricht, wird schnell klar, welchen Unterschied Pflanzen machen können. Die Fakten liegen eigentlich auf der Hand – sie müssen nur an den richtigen Stellen kommuniziert werden.

Gibt es abschließend noch etwas, das Ihnen wichtig zu sagen ist?

Die schönste Planung nützt nichts, wenn Pflanzen nach kurzer Zeit nicht mehr gut aussehen. Gute Raumbegrünung braucht Fachwissen, Erfahrung und verlässliche Pflege. Gleichzeitig sehe ich meine Aufgabe darin, diese Erfahrung mit neuen Ideen weiterzuentwickeln. Wenn Erfahrung und Innovation zusammenkommen, hat Raumbegrünung eine starke Zukunft.

Das Interview in voller Länge

Das vollständige Interview mit Maximilian Gregg erschien in der TASPO – der führenden Fachzeitschrift der Grünen Branche. Darin spricht er über Marktentwicklung, neue Begrünungskonzepte und die Bedeutung professioneller Pflege.

Das Interview mit Maximilian Gregg finden Sie am Ende des Artikels.

Interview: © Engelbert Kötter / TASPO – mit freundlicher Genehmigung des Urhebers. Veröffentlicht auf taspo.de